| Textverarbeitung am OSZ im Wandel der letzten 20 Jahre |
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Der immer schnellere technische Wandel in den letzten 20 Jahren hat nicht nur den |
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| 1981 |
Maschinenschreiben mit elektromechanischen Schreibmaschinen, Diktiergeräten, Steueranlagen sowie Fachräume für Diktanten-, Fernschreib- und Telefonierausbildung eingerichtet.
Durch kontinuierliches Umrüsten von jährlich mindestens zwei Fachräumen finden sehr schnell elektronisch gesteuerte Schreibmaschinen mit und ohne Textspeicher an unserer Schule Einzug. Ausgelöst durch einen Auftrag der Senatsschulverwaltung führt unser OSZ als erste staatliche Schule Deutschlands eine mehrjährige Erprobung des noch neuen Lernprogramms fiellascript® zum schnelleren und effektiven Erlernen des 10-Finger-Tastschreibens durch. Nach mehrjähriger, umfangreicher Erprobung wird dieses Unterrichtsverfahren an unserem OSZ eingeführt. Durch die Ausstattung eines ersten Unterrichtsraumes mit "CPT-Textsystemen" gelingt es bereits zu diesem Zeitpunkt, sowohl Lehrer als auch erste Schülergruppen - zunächst in Form von Zusatzkursen - an die "Computerunterstützte Textverarbeitung" heranzuführen. Es beginnt die große Trendwende vom Maschinenschreiben hin zur Textverarbeitung ... Durch intensives Engagement des Fachbereichs - unterstützt durch unseren Schulleiter, Herrn Knaut - wird es möglich, die ersten beiden Maschinenschreibräume auf NOVELL-vernetzte Arbeitsplatzcomputer (DOS, Word 5.0) umzurüsten. Noch vor dem im Folgeschuljahr beginnenden Unterricht bereiten sich die Fachkollegen mit viel Enthusiasmus auf die sich verändernden Unterrichtsinhalte schulintern vor. Jetzt überstürzen sich die Ereignisse ... durch die Neuordnung der Büroberufe werden mehr und mehr Maschinenschreib- in Textverarbeitungs-/Datenverarbeitungsräume umgewandelt. Die Software verändert sich sprunghaft von DOS- zu Windows-Programmen, von Word 5.0 zu Word für Windows mit fast jährlich neuen Versionen. Das ursprünglich kleine Netz für Textverarbeitung wächst binnen kürzester Zeit zu einem Großnetz unter NOVELL mit 10 angeschlossenen Unterrichtsräumen. Durch diese Entwicklung rücken die Fachbereiche Informations-/Datenverarbeitung und Textverarbeitung näher zusammen und lernen sich gegenseitig schätzen. Fast zeitgleich beginnt die 3 Jahre dauernde Zusammenarbeit mit den beiden Lichtenberger Filialen. Das Fachkollegium, die Planungen für die notwendigen Umrüstungen sowie die Lehrerschulungen ... alles verdoppelt sich. Rückwirkend betrachtet: Die gemeinsamen Kraftanstrengungen haben sich gelohnt - denn der gute Kontakt zu den Fachkollegen des jetzigen OSZ Bürowirtschaft II hält an. Vertreterinnen und Vertreter des Fachkollegiums übernehmen mehr und mehr ehrenamtliche Aufgaben in Koordinierungsausschüssen, Prüfungsausschüssen des Landes Berlin, der IHK und des BVA. Eine Arbeitsgruppe der Fachbereiche "Bürowirtschaft, Datenverarbeitung, Kurzschrift und Textverarbeitung" entwickelt ein erstes Konzept für projektbezogenen Unterricht der Fachangestellten für Bürokommunikation zum Thema "Planen einer Schulungsveranstaltung" ... Handlungsorientierung, Team- und Gruppenarbeit, Teamteaching sind wesentliche Elemente. Sehr schnell etabliert sich dieses abwechslungs- und inhaltsreiche Projekt fest im 5. Ausbildungshalbjahr und wird ab 1999 in Abwandlung auch für die "Kaufleute für Bürokommunikation" im Wahlpflichtbereich angeboten. Das OSZ entsendet einen ständigen ehrenamtlichen Mitarbeiter in den Normenausschuss Die Versorgung mit ausgebildeten "Lehrern für Textverarbeitung" nimmt sowohl an unserer Schule als auch an anderen Schulen Berlins dramatische Formen an. Auf Betreiben der Schulleiterin, Frau Bohlig, wird eine erste von zwei ganzjährigen Fortbildungsmaßnahmen zum "Staatlich geprüften Lehrer der Textverarbeitung" auf Berliner Ebene für "fachfremde Lehrer" eingerichtet und durch den Fachbereichsleiter, Herrn Rüssing, durchgeführt. Durch beide Fortbildungsmaßnahmen und Prüfungen gewinnt unser OSZ wertvolle neue Kolleginnen für den Fachbereich. Nach einerseits zwar bewegenden und arbeitsintensiven Jahren, andererseits einer gewissen Ruhephase im Softwarebereich (NOVELL, Windows 3.11, Word 6.0, Excel 5.0) steht nun der Umstieg auf aktuellere 32-Bit-Software und damit auf Windows NT an. Eine planungsintensive Zeit beginnt ... Nach Messebesuchen, Informationsgesprächen mit diversen Unternehmen und vielen Stunden des internen Gedankenaustauschs zwischen den Fachbereichen TV und DV wird ein neues, zukunftsorientiertes Konzept erarbeitet: Das bestehende Netz mit seinen nunmehr 12 angeschlossenen Räumen - sprich ca. 200 Endgeräten - soll in 3 Ausbaustufen auf CITRIX-Windows NT Terminalserver mit neuesten Office-Produkten umgerüstet werden. Mit der zweiten Ausbaustufe können alle 8 bisher umgerüsteten Fachräume über die mittlerweile im Haus vorhandene Standleitung an das Internet angebunden werden. Außerdem können Schüler und Lehrer im Wahlpflichtbereich der "Kaufleute für Bürokommunikation" erste Erfahrungen mit Spracherkennung, E-Mail und Scannen im Unterricht sammeln. Unter anderem soll die dritte und vorläufig letzte Ausbaustufe des Citrix-Netzes im Sommer realisiert werden ... doch an neuen Ideen und Zielen mangelt es nicht. Dieser Rückblick soll und darf jedoch nicht enden, ohne- unseren ehemaligen Schulleitern, Herrn Knaut und Frau Bohlig, sowie unserem jetzigen Schulleiter, Herrn Köhn, und den anderen Mitgliedern der Schulleitung für ihre immer vorhandene Unterstützung des Fachbereichs - meinen Amtsvorgängerinnen, Frau Dohle, Frau Novak und im Besonderen Frau Hasse, für das mit viel Engagement errichtete, solide Fundament der Fachbereichsarbeit - Herrn Haulsen für die stets zuverlässige, vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Netzbetreuung - und keineswegs an letzter Stelle meinen Fachkolleginnen und -kollegen für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit herzlich zu danken! Berlin, Januar 2001 Eberhard RüssingFachbereichsleiter Textverarbeitung |
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